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Kühlschrank transportieren – So geht es richtig

Der Neukauf eines Kühlschrankes umfasst normalerweise auch den Transport. Dies wird von den Händlern vor allem deshalb vorgesehen, damit der Kühlschrank nicht auf dem Weg in sein neues Zuhause beschädigt wird. Der Transport wird dann von einer Fachfirma übernommen. Dies ist zwar eine sehr angenehme Möglichkeit, allerdings muss diese auch bezahlt werden.

Wer sich das Geld sparen möchte, der kann den Transport auch ganz einfach selbst übernehmen. Damit es dabei zu keinen bösen Überraschungen kommt, sollte allerdings das ein oder andere beachtet werden.

Hier mal ein Beispiel wie Sie den Kühlschrank nicht transportieren sollten 😉

Der liegende und der stehende Transport

An der Frage, ob der Kühlschrank besser stehend oder liegend transportiert werden sollte, spalten sich die Meinungen. Grundlegend ist zunächst einmal beides möglich. Allerdings ist der Transport im Stehen einfacher, da der Kühlschrank anschließend auch direkt in Betrieb genommen werden kann. Sollte es sich um einen Mini Kühlschrank handeln, dann ist in der Regel immer genügend Platz zur Verfügung um das Produkt stehend zu transportieren.

Wird der Kühlschrank hingegen liegend transportiert, muss er erst einige Stunden aufgestellt bleiben, bis er wieder an den Strom gebracht werden darf. Das ist deshalb der Fall, weil das Öl aus dem Kompressor in den Kühlkreislauf gelangen kann, wenn sich der Kühlschrank in einer liegenden Position befindet. Ein Anschließen an die Steckdose würde den Kühlschrank in diesem Zustand stark beschädigen. Es sollte deshalb immer auf die Angaben des Herstellers vertraut werden. Die Zeit, welche von ihm angegeben wird, gilt es unbedingt einzuhalten. Oft liegt der Zeitraum dafür zwischen 5 und 24 Stunden.

Außerdem ist es relativ schwierig, den Kühlschrank erst einmal in eine liegende Position zu bekommen. Zumindest wenn er dabei nicht beschädigt werden darf. Der Transport ist im Normalfall auch nur mit zwei Personen zu bewerkstelligen, damit ein langsames Ablegen überhaupt möglich ist. Auch das spätere Wiederaufrichten ist nicht ganz ungefährlich.

Wer den Kühlschrank versucht aus dieser Position hoch zu stemmen, kann sich schnell am Rücken verletzen. Es handelt sich dabei um die klassische Ursache eines Bandscheibenvorfalls. Wird der Transport stehend durchgeführt, muss allerdings unbedingt darauf geachtet werden, dass der Kühlschrank gut befestigt wird. Denn wenn er fällt, wird dies höchstwahrscheinlich Beschädigungen zur Folge haben. Spanngurte sind für einen sicheren Transport also Pflicht.

Die richtig Vorbereitung und Planung

Kühlschrank transportierenDer Transport des Kühlschranks sollte immer gut geplant und vorbereitet erfolgen. Besonders wichtig ist es, dass der Kühlschrank vollständig geleert ist. Auch ein eventuell vorhandenes Kühlfach ist davon betroffen. Im besten Fall wird das Gerät bereits einige Tage vor dem Transport vollständig ausgeräumt und ausgeschaltet.

Empfehlenswert ist es auch, den Kühlschrank zu reinigen. Im leeren Zustand ist dies immerhin sehr viel einfacher, als normalerweise. Bleiben Essensreste im Kühlschrank zurück nachdem dieser ausgeschaltet wurde, werden diese recht schnell anfangen zu schimmeln. Den dadurch entstehenden Geruch jemals wieder vollständig aus dem Gerät zu entfernen, kann durchaus schwierig werden.

Alle losen Teile sollten entnommen werden, damit sie während dem Transport nicht herausfallen. Elemente aus Glas sollten besonders sicher verpackt werden. Hier eignen sich beispielsweise Krepppapier oder Küchenhandtücher.

Die Kühlschranktür wird anschließen mit Klebeband verschlossen, damit sie sich während des Transportes nicht versehentlich öffnet. Die Fixierung des Kühlschrankes wird anschließend mit Spanngurten vorgenommen.

In liegender Position darf der Kühlschrank niemals auf den Rücken gelegt werden, da dieser besonders empfindlich ist. Es ist deshalb zwingend erforderlich, den Kühlschrank auf der Seite liegend zu transportieren. Die Rückseite kann mit Hilfe von Decken oder anderer Polsterung während dem Transport geschützt werden.

Es sei noch kurz erwähnt, dass ein Transport von einer Fachfirma versichert ist. Dies ist bei einem eigenständigen Transport natürlich nicht der Fall.

(Bildnachweis: pixabay.com)


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